Weißeres Recyclingpapier braucht NICHT mehr Chemie …

… als die „grauen“ Recyclingpapiere.

Es ist in der Tat so: für weißeres Recyclingpapier verbraucht man NICHT mehr Chemie. Denn der Weißgrad eines Papiers wird durch die Ausgangsware be-
stimmt. Papiere mit einer 60iger oder 70iger Weiße beispielsweise stammen aus sortierter Haushaltssammelware der unteren Klasse. Um höhere Weißen wie 80iger oder 90iger Weißen zu erreichen, werden einfach höherwertige Papiere zugesetzt. Ein Mehr an Chemikalien ist also nicht nötig für das Deinking.

Sie dürfen also für Ihre Büropapiere oder Ihre Werbung gerne ohne schlechtes Gewissen auf höherwertige, weißere Recyclingpapiere zurückgreifen. Am besten drauf achten, dass die Produkte mit dem Blauen Engel zertifiziert sind. Dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Mehr Infos zu Recyclingpapieren (und der Kampagne „Jetzt umstellen“ lesen Sie hier >> sowie bei der Initiative Pro Recyclingpapiermit vielen interessanten Infos.

Januar 27, 2012 at 3:53 pm Hinterlasse einen Kommentar

Planty – Der „Selbstversuch“ ist gestartet

3.1.2012 – Planty, das mitwachsende, nachhaltige Kundenpräsent, das ich letzten Monat vorgestellt habe ist in der Startphase: Heute habe ich die Samen der Goji-Beere gesät. Damit die Zöglinge möglichst rechtzeitig zur Pflanzsaison, nach den Eisheiligen, groß und kräftig genug sind, um nach draußen zu können.

Da die Samen sehr fein sind, habe ich sie wie in den Anleitung beschrieben nur auf der Erde verteilt und leicht angedrückt und danach vorsichtig gegossen.

Was das Gießen betrifft, ist der komplett transparente Planty auch hilfreich, man sieht sofort, ob die Erde überall mit Wasser ver-
sorgt ist und sieht später auch leicht, wenn nachgießen erforderlich ist.

Nun werde ich alle 3 Tage lüften und bin gespannt, wann sich die ersten zarten grünen Triebe zeigen.

13.01.2012 Update – die ersten Samen sind vor ein paar Tagen gekeimt. Damit die Sämlinge nicht zu sehr treiben und umfallen, habe ich sie nun umquartiert an einen kühlen aber hellen Platz.

Januar 3, 2012 at 3:58 pm 4 Kommentare

Jahresrückblick 2011 – Jahresausblick 2012

Zuerst einmal wünsche ich allen Kunden, Lesern, Geschäftspartnern und Freunden ein wunderbares Weihnachtsfest.

(c) layout: www.4plus-marketingservice.de | heidrun lutz2011 war in vielerlei Hinsicht ein ereignisreiches und interessantes Jahr, auch für mich.

Es begann recht zaghaft, im Frühjahr nahm es mächtig Fahrt auf und hielt bis zum Herbst durch. Viele schöne Projekte liefen durch meine Werkstatt, zufriedene Kunden, neue Kooperationspartner erweiterten mein Angebot, einige Ideen konnten umgesetzt werden und meine XING-Gruppe „Nachhaltige Werbung“ konnte viele neue Mitglieder gewinnen. Kurz vor Jahresende gab es noch mal eine kleine Verschnaufpause und in den letzten Wochen noch mal richtig Gas.

Alles in Allem ein gutes Jahr. Ich bin zufrieden und sage auch an dieser Stelle noch einmal DANKE an alle Kunden, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben!

Besonders gefreut hat mich, dass immer mehr Kunden Wert auf eine nachhaltige Medienproduktion legen. So habe ich in diesem Jahr rund 70 Prozent der Werbemittel auf Recycling- oder FSC-Papier drucken lassen können – 2010 waren es gerade mal um die 25 Prozent –  und immerhin auch einen guten Anteil davon klimaneutral und mit Ökofarben. Leider scheitert eine 100%ige umweltfreundliche Medienproduktion meist (noch) an den etwas höheren Kosten.

Meine Teilnahme an der Kampagne „Jetzt umstellen“ auf Recyclingpapier wurde positiv aufgenommen und inspirierte zudem einige Menschen auch mehr auf Recyclingpapier zu setzen oder sogar ganz umzustellen, so wie ich. – Ich drucke ausschließlich auf Recyclingpapier und auch nur dann, wenn es sein muss mit dem Tintensparprogramm „preton Saver.

Sehr gefreut habe ich mich auch, dass ich einen Beitrag zur Kampagne „Das Jahr der Wälder“ leisten konnte, das ja nun auch zu Ende geht: Die Gestaltung eines Pro Bono Flyers, eine kleine Fotoserie und die Gründung der Facebook-Gruppe „Ökosystem Wald“, die ich selbstverständlich auch 2012 weiterführen werde (neue interessierte Mitglieder sind herzlich willkommen).

Ausblick 2012 und meine Wünsche

Es gibt noch viel zu tun, was nachhaltige Werbung angeht. Das Umweltbe-
wusstsein, die Verantwortung von Unternehmern für unsere Erde muss weitergehen. Gerade auch Kleinbetriebe können viel mehr tun, als sie denken. Dabei ist umweltfreundliches Handeln (z .B. Stichwort Grünes Büro) und Produzieren gar nicht immer teurer. Manches Mal sogar kostensparender!

Für meinen Geschmack noch zu oft begegnet mir Gleichgültigkeit gegenüber unserer Natur. Was nützen immer größere Umsätze, wenn es auf Kosten der Natur und der Menschen geht? Bio UND Fair (Link-Tipp: www.biofair-vereint.de) muss es in Zukunft heißen. Bio alleine ist zwar gut, aber der Mensch darf darüber nicht vergessen werden. Gute Arbeitsbedingungen, faire Bezahlungen gehören ebenso dazu. Auch in Deutschland!

Erst gestern habe ich gehört, dass es in Deutschland mittlerweile rund 12 Millionen Menschen gibt, die als Arm gelten. Erschreckend. Auch Bio-Siegel, FSC-Siegel & Co. müssen noch besser kontrolliert werden, leider gab es auch 2011 immer mal wieder schwarze Schafe, die enttarnt wurden. Von den vielen anderen Skandalen und Tricksereien z. B. der Lebensmittelindustrie (Link-Tipp: www.foodwatch.de) will ich jetzt gar nicht erst anfangen.

Ich persönlich wünsche mir zudem mehr Kunden, denen die Umwelt wichtig ist und die auch in der Werbung auf Nachhaltigkeit achten.

In diesem Sinne, wünsche ich allen ein
nachhaltiges, gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

 

Dezember 22, 2011 at 6:16 pm Hinterlasse einen Kommentar

Nachhaltiges give away: Bleistifte aus 100% Altpapier – einfach aber wirkungsvoll

Sicher kennen die meisten die umweltfreundliche Variante des Bleistifts schon, den Papierbleistift. Aber vielleicht für den einen oder anderen noch neu und interessant.

Ressourcen – also auch Holz – einzusparen ist ein wichtiger Aspekt in Sachen nachhaltige Werbung. Dazu passt der Papierbleistift bestens. Er ist zwar nur ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz, aber ich finde jeder kleine Schritt zählt.

Der Papierbleistift wird zu 100% aus alten Tageszeitungen hergestellt, was man gut am Spitzkegel erkennen kann. Je nachdem was auf der Zeitung gedruckt war, erscheint beim Spitzen ein anderes Muster – schwarz, farbig oder bunt.
Die Papierbleistifte sind in Schwarz, Silber und Warmgrey erhältlich, mit Wunsch-Werbeaufdruck.

Mehr Infos und detaillierte Angaben gibt es hier: www.papierbleistift.de 

Dezember 13, 2011 at 12:51 pm Hinterlasse einen Kommentar

Planty – Ein nachhaltiges Kundenpräsent …

… das mitwächst und von bleibendem Wert ist.

Das Planty ist ein Produkt von www.MyPlant.de (Ernte, was Du säst.) und besteht aus einem kompostierbaren Anzuchtbecher, Anzuchterde, einer umweltfreund-
lichen Verpackung aus Pappe und einem Tütchen mit Samen.

Samentütchen und Pflanz-Sets sind ja nun nicht wirklich neu als Werbege-
schenk
. Dennoch möchte ich Planty heute hier vorstellen, da mich die andere Aufmachung, das praktische Anzuchtset und das runde Service-
paket, das man ganz nach Wunsch dazu buchen kann, überzeugt hat.

Im Prinzip kann man alle Elemente individualisieren lassen: das An-
schreiben mit Logo, die Samenkarte und sogar der Umkarton kann individualisiert werden. Den Versand kann man ebenfalls von MyPlant erledigen lassen. Bereits ab einer Abnahmemenge von 10 Plantys lassen sich Anschreiben und Samentüte nach Wunsch gestalten. Und, das Tüp-
felchen auf dem „i“: Die Online-Kalkulation des Wunsch-Plantys: www.myplant.de

Was mir auch gut gefällt, man kann aus einer Vielzahl, größenteils exotischer Samen wählen. Von Lemongras, Wildtomaten und Maulbeerbaum bis hin zu Johanniskraut und Kamille. Besonderes für besondere Kunden. – Das Samen-
angebot ist nach Geschmacksrichtungen und nach Schwierigkeitsgraden in der Haltung sortiert. Ich meine eine runde Sache.

Ab Anfang Januar werde ich ein Set testen und hier über die Handhabung und Entwicklung meiner Pflanze berichten. Ich habe mich übrigens für eine Goji-Beere entschieden, da sie auch in unseren Breitengraden gut draußen gehalten werden kann und gesund soll sie ja auch sein ;-)

Update 03.01.2012 – Lesen Sie hier weiter, wie sich die Gojibeeren im Planty entwickeln.

Dezember 9, 2011 at 6:54 pm 3 Kommentare

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